Die Digitalisierung steigert das Sicherheitsbedürfnis im Geschäftsverkehr. Insbesondere, wenn hohe Summen im Spiel sind. Bankgarantien sind in vielen Situationen das richtige Instrument zur Steigerung bzw. zum Nachweis von Vertrauenswürdigkeit. Die Bank garantiert, für Forderungen gegenüber Geschäftspartnern aus Leistungen von Unternehmen einzustehen (z.B. für Garantieleistungen am Bau).

Garantien ersetzen nicht das Vertrauen in den Geschäftspartner, sorgen aber für mehr Sicherheit in finanziellen Dingen. Die Geschäftspartner sind in jedem Fall abgesichert: Liefert oder zahlt der andere nicht, springt die Bank unmittelbar ein. Umgekehrt beweisen Garantien die eigene Vertrauenswürdigkeit. Ohne Garantien kämen viele Geschäfte nicht zustande.

Beispiel 1: Anzahlungen kombiniert mit Anzahlungsgarantien bieten KMU eine günstige Möglichkeit, ihre Vorleistungen zu finanzieren. Die Unternehmen verlangen von Kunden eine Anzahlung, um beispielsweise Material für die Aufträge zu kaufen und die Produktion durchzuziehen. Im Gegenzug kann die Käuferseite eine Anzahlungsgarantie fordern.

Beispiel 2: Mit einer Gewährleistungsgarantie sichert ein KMU gegenüber dem Kunden die Garantieleistungen ab. Sie schützt den Kunden z.B. bei Konkurs des Leistungserbringers.

Beispiel 3: Die Zahlungsgarantie schützt den Garantie-Begünstigten vor ausbleibenden Zahlungen.

Diese drei Garantiearten sichern die am häufigsten vorkommenden Risiken ab. Daneben gibt es spezifischere Garantien, wie z.B. Mietgarantien zur Absicherung von Mietzahlungen oder Bietungsgarantien bei öffentlichen Ausschreibungen.